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Was ist Yoga?

Das Wort Yoga stammt aus dem Sanskrit und bedeutet ‚Vereinigung‘. Damit kann die Verschmelzung verschiedener Elemente gemeint sein, etwa von Sonne und Mond, von Yin und Yang, von Körper und Geist, vom eigenen Bewusstsein mit dem universellen Bewusstsein. Yoga ist ein Übungssystem, das sich vor ca. 3500 Jahren in Indien entwickelt hat. Yoga dient zur Erhaltung von Gesundheit, Wohlbefinden und Harmonie.
Sri Aurobindo, ein indischer Yogi und Guru, sagte: „Das Ziel des Yoga ist es, das Bewusstsein dem Göttlichen gegenüber zu öffnen und immer mehr im inneren Bewusstsein zu leben, während man aus ihm heraus auf das äußere Leben einwirkt.“

Yoga ist nicht einfach nur ein Abfolge von Körperübungen, es ist eine den Körper und den Geist umfassende Lehre. Der Yogaweg ist vor allem ein Weg der inneren Klärung und Reinigung. Es ist ein Weg, auf dem es nicht darum geht, noch etwas Neues dazu zu gewinnen, sondern vielmehr, das, was einen behindert und einengt, lozulassen.
Die alten Yogis besaßen ein tiefes Verständnis und Wissen der menschlichen Natur und wussten genau, was der Mensch braucht, um mit sich und seiner Umwelt in Einklang zu leben. Sie betrachteten den physischen Körper als Gefährt, den Geist als dessen Lenker und die Seele als des Menschen wahre Identität. Handlung, Gefühl und Intelligenz sind demnach die drei Kräfte, die das Körpergefährt ziehen. Um eine einheitliche Entwicklung dieser drei Kräfte zu erreichen, müssen sie im Gleichgewicht gehalten werden.

In unserer westlichen Kultur geht es vor allem darum, dass sich Geist und Körper wieder nahe kommen und dass wir ein Körperbewusstsein entwickeln. Im Yoga kann man lernen, sich zu beobachten, ohne zu argumentieren oder ohne zu werten. Man kann lernen, mit sich in den Dialog zu treten, um dadurch zu begreifen, warum man z.B. Rückenschmerzen oder Verdauungsprobleme hat oder warum man sich oft matt oder unkonzentriert fühlt. Man kann lernen, achtsam und liebevoll mit sich zu sein.

Auf den ersten Blick scheint Yoga lediglich aus einer Reihe befremdlicher Körperhaltungen zu bestehen. Mit der Zeit wird man allerdings einen subtilen Wechsel in seiner Lebenseinstellung bemerken, denn indem der Körper gestärkt und entspannt wird, der Geist zur Ruhe kommt, erhält man ein Gefühl für jenen Zustand des inneren Friedens.
       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mudras – Finger Yoga

Mudras sind Hand- und Fingergesten, die in der chinesischen, japanischen und indischen Medizin für das allgemeine Wohlbefinden, zur Unterstützung von körperlichen Heilungsprozessen oder zur Linderung von seelischen Beschwerden praktiziert werden. Vergleichbar mit den Körperhaltungen des Yoga verstärken sie in wenigen Minuten gezielt den Fluss der Lebensenergie, stärken auf allen Ebenen und bauen Stress ab.

Quelle: „Mudras für Körper, Geist und Seele“ von Gertrud Hirschi

 

Relax-Mudra: Es hilft Verspannungen auf körperlicher und energetischer Ebene zu lösen. Halte dieses Mudra und denke dabei an Meereswogen, die dich sanft umspülen und alle Verspannungen ins Meer hinaustragen. Atme dabei tief und langsam aus.„Das weiche, warme Wasser entspannt und liebkost mich.“
Trommel-Mudra: Diese Mudra beruhigt die Nerven. Gib Nervosität ab, indem du einige Sekunden lang locker mit den Fingern auf eine harte Unterlage trommelst. Danach lasse die Finger liegen, konzentriere dich auf die Fingerspitzen und presse diese während eines tiefen Ausatmens sanft auf die Unterlage. Nun forme die Mudra und sieh dich im Geiste unter einem Baum in einer Hängematte liegen. Schau in ein Blätterdach, eine leichte Brise weht und bewegt die Blätter hin und her. „Ich wiege mich in sanftem Rhythmus und lasse mich von einer wundersamen Ruhe einlullen.“
Kuh-Mudra: Diese Mudra ist wirksam bei Rheuma, Arthrose, Entzündungen und Schmerzen jeder Art. Sieh dich selbst als einen Blumenkelch, öffne dich wie eine Blüte dem Licht und lasse dich davon erfüllen – von seiner Helligkeit, seinen Farben und seiner Wärme, von seiner strahlenden Heilkraft. Wenn nötig, sende gebündeltes Licht in die Körperregion, die Heilung brauchen kann.„Ich öffne mich dem kosmischen Licht, der universellen Liebe, der Heilung und Freude spendenden Kraft.“
Kubera-Mudra (dem Gott des Reichtums geweiht): Diese Mudra hilft bei Kieferhöhlenentzündungen, Verschleimungen und Schnupfen. Wahrer Reichtum ist innen, in einem gütigen Herzen und einem zufriedenen Geist. Geld aber wirkt beruhigend, und man kann viel Gescheites und Gutes damit tun. Das Universum können wir jederzeit um alles bitten – es hilft. Gib im Geiste deine Bestellung ab und sieh dich danach unter einem Sternenhimmel stehen. Es regnet Goldtaler, die du einfängst und benennst (Freude, Liebe, Mut, Geld,…). Die einen behalte für dich, andere verschenke.„Das Universum beschenkt mich reich – weise verwalte und teile ich.“
Courage-Mudra: Diese Mudra aus Japan hilft bei Unbehagen, Furcht und Angst. Schau zuerst die beängstigende Ursache genau an und stelle dir ganz kurz das Schlimmste vor. Die inneren Bilder sind klein und in Schwarz-Weiß. Danach sieh in großen farbigen Bildern, wie alles gut sein wird, wie du es gerne haben möchtest. Du siehst dich selbst lachend, zufrieden und glücklich.„Ich übergebe … und vertraue der höheren Macht und Kraft, die mich führt, trägt und schützt.“

 

 

 

 

NUAD Yoga-Körperarbeit
Einzelbehandlungen (Terminvereinbarungen bitte unter 0699/12924107)

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